Türkische Gemeinde in Deutschland ehrte Mario Rispo - 26.06.2010 Pressemitteilung als PDF-Datei
„ …Rispo wirbt für mehr Offenheit, auch mit einem Goethe-Zitat aus dem „Westöstlichen Divan“. Die zugkräftige Berlin-Hamburger Begleitband mixt Zutaten mehrerer Genres mit Keyboard, Metallklarinette, Geige, Hackbrett und Handtrommel. Sie unterlegt sogar die Moderation melodramatisch… Das gemischte Publikum spendierte Riesenbeifall und forderte Zugaben.“
Kölner Stadt-Anzeiger, 23.02.2010
"[...] Die Vielfalt der Lebenswelten führt zu einer Fusion der Musikstile, aber auch zu einer Fusion von Lebenskonzepten, zu "Shifting Cultures", wie Ethnologen sagen. Zum Beispiel Mario Rispo. Er ist wohl der erste deutsche Künstler, der verschiedene türkische Musikstile singen kann, von der Klassik bis zur modernen Ballade. Er kombiniert eigene und moderne Stücke mit alten türkischen LIedern. Er studierte am Konservatorium für türkische Musik in Kreuzberg türkischen Gesang und pendelt zwischen Berlin und IStanbul, wo er eine Karriere als Sänger startet. [...]
berliner Philharmoniker - das magazin, Januar/Februar 2010
„…Es sind zwei Pole, zwischen denen sich seine Welt abspielt, und er hat gelernt, dass sie gar nicht so weit voneinander entfernt sind. „Wenn ich das Wasser am Bosporus rieche und die Möwen höre, dann fühle ich mich wie an der Elbe“, sagt er…“
taz Nord, 16.10.2009
„Deutscher singt Türkisch – und Istanbul ist begeistert (…) Auch die Zuschauer bei seinem Auftritt vor dem "Istanbul Modern", der im Rahmen eines Besuches des Berliner Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit zustande kam, sind erstaunt und begeistert. Viele im Publikum klatschen und singen mit - Rispo hat für das Kurzprogramm eine Handvoll Gassenhauer ausgewählt. Andere sind überrascht, dass da ein Deutscher steht. "Der singt ja wie ein Türke," sagt ein Zuschauer. Ein größeres Kompliment gibt es für Rispo wohl nicht.“
Tagesspiegel online, 22.06.2009
„…Rispos Auswahl und Interpretation traf voll in das Herz (…) Ein Abend mit großen Liedern und großen Gefühlen.“
Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 02.06.2009
„…Ob auf der Bühne oder im echten Leben: Mario Rispo ist ein authentischer Vertreter türkischer Kultur. Ein besseres Beispiel für Integration kann es kaum geben.“
Hinz und Kunzt, 01.05.2009
„…Bei der Hamburger Uraufführung seines Programms "Mein Istanbul - Lieder der Sehnsucht. Hüzün - benim Istanbulum" ließen er und seine Band Deutsche und Türken gleichermaßen jubeln. (…) Der 44-Jährige ist damit das beste Beispiel für gelungene umgekehrte Integration. (…) Mit seinem Programm, das er im Juni auch in Istanbul präsentiert, schlägt er eine Brücke zwischen beiden Kulturen, dem Orient und dem Okzident: "Es wird auf Deutsch erzählt und auf Türkisch gesungen. Ich nehme das deutsche Publikum mit und erkläre Dinge, die die Türken wissen." …“
Berliner Morgenpost, 22.04.2009
„Warum Mario Rispo als Deutscher türkische Chansons singt und davon auch noch leben will, kann er nicht recht erklärten. "Es ist Schicksal"…“
Berliner Zeitung, 14.04.2009
„…Zwei Drittel seines Publikums sind türkisch, ein Drittel ist deutsch – gejubelt wird gemeinsam. (…) Rispo: „Integration darf keine Einbahnstraße sein. Wir müssen uns dem vermeintlich Fremden von beiden Seiten nähern“. Mit seiner fünfköpfigen Band leistet Rispo einen großen Beitrag dazu.“
BILD Berlin, 08.04.2009
„So viele türkische Besucher hatte das Schmidt-Theater wohl noch nie: Es war rührend, wie Mario Rispo bei der ausverkauften Premiere seines Programms „Hüzün – benim Istanbulum“ am Montagabend die Herzen seiner Zuhörer eroberte. (…) Nein, er trug sie nicht nur vor, er lebte sie, mit aller sympathischer Divenhaftigkeit und Inbrunst, die Türken bei dieser Königsdisziplin erwarten. (…) Nach jeder Ankündigung des nächsten Liedes ging ein „Ah!“ durch die Reihen der türkischen Zuschauer, während den Deutschen ein „Aha?“ im Gesicht stand. Sie ließen sich darauf ein, auf diesen Abend der „umgekehrten“ Integration, an dem ein Deutscher seine ehrliche Wertschätzung für ein Stück türkische Kultur bewiesen hat. Der Beifall war ebenso ehrlich…“
Hamburger Abendblatt, 10.03.2009
„Dieser Mann ist ein Phänomen. Denn Mario Rispo (44), Deutscher mit italienischem Namen, singt auf Türkisch! Und das erfolgreicher als so mancher Osmane - eine riesige Fangemeinde ist der Beweis…“
Hamburger Morgenpost, 09.03.2009
„Eines vorweg: Mario Rispo wird Türken und Deutsche mit seinem Programm "Hüzün. Mein Istanbul - Lieder der Sehnsucht" heute im Schmidt-Theater zum Staunen bringen. Die Türken nicht nur, weil er sich als Deutscher für die türkische Sanat-Musik begeistert, sondern diese auch in reinstem Türkisch vorträgt, die türkische Salonmusik geradezu lebt, voller Inbrunst. So wie türkische Künstler es tun.
Die Deutschen werden wohl aus denselben Gründen staunen…“
Hamburger Abendblatt, 09.03.2009